{"id":450,"date":"2020-09-25T12:27:00","date_gmt":"2020-09-25T12:27:00","guid":{"rendered":"https:\/\/staging.mittelalterkraemer.de\/?product=spaetmittelalter-pilgerabzeichen-st-ursula"},"modified":"2021-03-05T13:33:57","modified_gmt":"2021-03-05T11:33:57","slug":"spaetmittelalter-pilgerabzeichen-st-ursula","status":"publish","type":"product","link":"https:\/\/staging.mittelalterkraemer.de\/?product=spaetmittelalter-pilgerabzeichen-st-ursula","title":{"rendered":"Sp\u00e4tmittelalter &#8211; Pilgerabzeichen &#8220;St. Ursula&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Ein Pilgerabzeichen aus Zinn.<br \/>\nMa\u00dfe: 4 cm auf 3,5 cm<\/p>\n<p><b>Hier handelt es sich um die Nachbildung eines Pilgerabzeichen das den Pilgern des Mittelalters verliehen wurde wenn sie nach K\u00f6ln pilgerten.<br \/>\nSolche Pilgerabzeichen sind bei katholischen Pilgern noch heute \u00fcblich. Es handelt sich um eine Art Orden als Auszeichnung f\u00fcr das erfolgreiche Erreichen des Pilgerortes.<\/b><\/p>\n<p>St. Ursula war wahrscheinlich eine reine Legende. Die bretonische K\u00f6nigstochter sollte Aetherius heiraten. Sohn des heidnischen K\u00f6nigs von England. Sie willigte ein wenn er und sein Volk zum christlichen Glauben konvertieren. Au\u00dferdem sollte sie und zehn Gef\u00e4hrtin plus einer beachtlichen Anzahl von 11.000 Jungfrauen eine Pilgerfahrt nach Rom machen. Sie fuhren mit dem Schiff nach Rom, ein Papst und Bisch\u00f6fe schlossen sich ihnen an.<br \/>\nSoweit ist f\u00fcr mich alles stimmig. Auf dem Weg wurden sie jedoch vor den Toren K\u00f6lns von Hunnen abgeschlachtet die gerade die Stadt belagerten. Der Prinz der Hunnen verliebt sich in Ursula und will sie heiraten. Sie lehnt ab und er t\u00f6tet sie mit einem Pfeilschuss. In Darstellungen von ihr sieht man eben diesen Pfeil in ihrem Herzen stecken.<br \/>\nAll das klingt doch sehr konstruiert. Immerhin fand sich ein christlicher Grabstein aus dem 5. Jahrhundert, an sich schon beachtlich, auf dem Gel\u00e4nde der erst deutlich sp\u00e4ter gestifteten Kirche St. Ursula in K\u00f6ln auf der sogar der Name Ursula verewigt ist. Vielleicht brachte dieser Stein einen findigen M\u00f6nch auf die Idee die Geschichte der Ursula und ihrer 11 Jungfrauen zu erz\u00e4hlen. Wahrscheinlich wurde die fr\u00fcheste Erw\u00e4hnung in der nur &#8220;XI.M.V&#8221; steht, sp\u00e4ter als milia virgines statt als martyres gedeutet. Tausend Jungfrauen statt M\u00e4rtyrerjungfrauen.<\/p>\n<p>Gefunden wurde genau dieses Zinnabzeichen das hier als Vorlage diente in Danzig, bzw. Gdansk in Polen. \u00c4hnliche fand man in Dordrecht, Groningen, Westenschouwen und Slums. Das Material dieser Fundst\u00fccke datierte von 1325 bis 1400. Man kann aber annehmen dass das Zeichen seit dem 12. Jahrhundert verwendet wurden, als man vor K\u00f6ln ein r\u00f6misches Gr\u00e4berfeld fand das man kurzerhand zum &#8220;Ager Ursulanus&#8221; machte, dem Ursulaacker.<br \/>\nPilgerzeichen an sich sind ab Mitte des 12. Jahrhunderts \u00fcblich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Pilgerabzeichen aus Zinn. Ma\u00dfe: 4 cm auf 3,5 cm Hier handelt es sich um die Nachbildung eines Pilgerabzeichen das den Pilgern des Mittelalters verliehen wurde wenn sie nach K\u00f6ln pilgerten. Solche Pilgerabzeichen sind bei katholischen Pilgern noch heute \u00fcblich. Es handelt sich um eine Art Orden als Auszeichnung f\u00fcr das erfolgreiche Erreichen des Pilgerortes. 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